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Reisetagebuch der Band „la-boum” - Tanz in den Mai 05/2009      >>> zu den Fotos
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11.05.2009: Aus dem Tagebuch von Mr. Boule:
Am letzten Wochenende begann nun auch offiziell unsere Sommer-Konzert-Saison mit zwei sagenhaften Konzerten in München und Jena. Nach 3-monatiger Zwangspause wegen der Schlagzeugersuche wurde es auch höchste Zeit (Ex-Drummer Popov war leider nach dem Konzert in Biberach im schönen Schwabenländle verblieben, man munkelt der Liebe wegen...).

Freitag Abend war ein Festival im Backstage in München angesagt, dass bis zum letzten Moment auf der Kippe stand. Der Veranstalter war verschwunden und unauffindbar! Als die Backstage-Leitung von den Bands 850€ Kaution für das Betreten des Clubs verlangte drohte die Situation zu eskalieren, löste sich aber dann doch zum Wohlgefallen aller auf. Gerüchte der Veranstalter hätte sich mit dem Bandbier nach Niederbayern abgesetzt wurden nicht bestätigt und mit einer Stunde Verspätung konnte unter den argwöhnischen Augen der schlecht gelaunten Securitys mit dem Aufbau begonnen werden.

Mit dabei auch unsere alten Kumpels aus Helmbrechts (Ex *The Saurenzipfel*, jetzt *Lebend K.O.*), mit denen wir schon letztes Jahr um die Weihnachtszeit die heimatlichen Jugendclubs rockten. Das *GET WET- & SWEAT-FESTIVAL* mit BeNuts + La Boum + Lucky Fish + La Confianza + Saurenzipfel war auch speziell für Leute unter 18 gemacht (Ende 24 Uhr), was sich als weiterer Vorteil erwies.

Als vierte und damit vorletzte Band betraten wir um 22h die Bühne und hatten das juvenile Publikum sofort auf unserer Seite. Die Bands vor uns hatten der Menge schon ordentlich eingeheizt. Um die kurze Spielzeit optimal zu nutzen spielten wir nur Songs, die schneller als 170 BPM sind, so konnten wir in relativ kurzer Zeit fast alle Songs aus unserem aktuellen Programm bringen. Dabei spielte sich Ausnahme-Drummer Fantastian einen Finger blutig!

Lustig ging es auch im Backstage-Bereich des Backstage zu, wo sich in einem alten Baucontainer zwischen Getränke- und Essensresten die 5 Bands mit Anhang, Instrumenten und sonstigem Equipment drängten. Dem Gitarristen von Lucky Fish wurde das zum Verhängnis, er blieb mit einer Saite in dem Gewirr hängen und konnte nur noch gegen Ende am Konzert seiner Band teilnehmen.

Am nächstenTag ging es direkt weiter nach Thüringen, ins schöne Jena, wo ein Frühlingsfest mit Tanz in den Mai stattfand. Wir waren für den Tanz zuständig, der Sender Antenne Thüringen hatte auf seine Bühne eingeladen. Nachdem sich die Band aktiv am Kinderprogramm beteiligt hatte bestaunte man ein Glockenspiel, bei dem ein Teufel zu jeder vollen Stunden von einem König Knödel in den Mund geschoben bekommt. Immer so viele Knödel wie Stundenschläge. Beim achten Knödel gingen wir auf die große Bühne und bespielten den historischen Marktplatz von Jena im Abendrot.

Der Platz war bis auf den letzten Quadratmeter gefüllt, was von der Bühne wirklich beeindruckend wirkte. Selbst auf den Bierbänken wurde geschunkelt. Zwischen und nach uns spielte die Antenne Thüringen Allstar-Band, ein Kollektiv aus sangesbegeisterten Radiomoderatorinnen-und Moderatoren, die große Hits der achtziger Jahre vortrugen. Trotz der freundlichen Einladung zu einer Übernachtung Vorort fuhren wir nachts wieder heim, denn wir wollten uns das gewaltige Gewitter mit Platzregen und überschwemmter Autobahn auf keinen Fall entgehen lassen. ..
. Hier gibt es die Fotos (Danke an Helen) und hier die offiziellen von Antenne Thüringen. Danke!