Reisetagebuch der Band „la-boum”
- Bayerische Fernsehen / Bardentreffen 07/2009
Am Freitag brachte das Bayerische
Fernsehen eine Livesendung vom Altmühlsee. Wir durften
sie zusammen mit den Waikiki Beach Bombers musikalisch begleiten.
Einen Ausschnitt der Sendung gibt es hier zu sehen:
Obwohl der See total voller Algen war, führten Gymnasiastinnen
ein selbst erfundenes Wasserballet auf, die Besten wurden von
den Waikiki's auserwählt und bekamen einen Preis. Auch
wurden zwei Jungs namens Andi losgeschickt und mussten bis an
die Adria trampen. Die Aktion nannte sich Andi Andi an die Adria.
Wer zuerst da ist, darf den Sommer über bleiben, der andere
muss in billigen Bars arbeiten, um dem Gewinner den Dauer-Urlaub
zu finanzieren. Oder so ähnlich ... Die komplette Sendung
kann man auf der Südwildseite
anschauen.
Sofort nach Sendeschluss verließen wir fluchtartig den
Altmühlsee und begaben uns direkt in die Altstadt von Nürnberg
auf das Bardentreffen. Die Vorfreude war so groß, dass
schon auf der Fahrt im Bus fröhliche Lieder gesungen wurden.
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Dass das Bardentreffen unser allerliebstes Straßenmusikfestival
ist, ist schon lange bekannt und ja, die Nürnberger Nachrichten
haben recht, wir sind ewige Bardentreffen-Stammgäste. Und
das ist auch gut so. Unsere Fans fragen uns jedes Jahr schon
lange vor dem Fest, ob wir wieder vor der IHK spielen, viele
Leute kennen uns vom Bardentreffen nur von der Straße,
und die Stadt Nürnberg bekam sogar Anfragen, wo wir denn
spielen, und warum wir nicht im offiziellen Programmheft stehen.
Ausserdem sind wir alte Straßenmusiker und haben einen
Riesenspaß daran, auf der Straße zu musizieren.
Da haben wir unseren Stil gefunden. Und deshalb auch dieses
Jahr wieder Bardentreffen und auch nächstes und überhaupt
für immer.
Wir spielten am Freitag Abend und am Samstag den ganzen Tag,
bis alle Instrumente verschlissen waren und sich langsam auflösten.
Die neue, hoch getunte la-boum-Rhythmusgruppe leistete Höchstarbeit.
Waschbrettspieler Oaki Oak'nkiller verausgabte sich dermaßen,
dass wir ihn gleich am Sonntag Morgen auf eine Bierkur in die
fränkische Schweiz zur Erholung schicken mussten. Ausnahme-Schlagzeuger
Fantastian trommelte souverän und hatte die Menge auf seiner
Seite. Zu guter Letzt spaltete sich Armario den Schädel
an der IHK-Treppenbeleuchtung, dass es eine reine Freude war
und die Funken nur so sprühten.
Es war tatsächlich das erste Mal in diesem Jahr, dass wir
in Nürnberg spielten, ein großes la-boum-Familientreffen.
Premiere für unsere zwei Neuen bei einem Heimspiel, und
sie bekamen von allen Seiten nur Lob. Schön mal wieder
Zuhause zu spielen. Schade nur, dass seit einigen Jahren Sicherheitsleute
und Polizei ab 22:30 Uhr jeden Musiker vertreiben, aber es ist
halt immer noch Nürnberg und nicht Barcelona. Wir hatten
trotzdem Spaß! >>>
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