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15 Jahresfeier - la-boum im K4 Nürnberg     

Das unsere 15 Jahresfeier zu einer wilden Fete ausartet, war von vornherein klar, dass es aber so Raketenabsturzmäßig abgeht hätte keiner vermutet....Oh wie war das schön, so was hat man lange nicht geseh'n!



Unseren Geburtstag feierten wir zusammen mit 40 Musikern und 400 Gästen im altehrwürdigem Komm Festsaal. Jeder hatte auf seine Weise Spaß. Auch die Tatsache, dass die Klosterbrauerei Weißenohe die versprochenen 11 Kästen Bier-Sponsoring nicht lieferte, konnte die Freude nicht trüben. Schon vor dem offiziellen Beginn drohte der Backstagebereich aus allen Nähten zu platzen. Die verschiedenen Musiker formierten sich kurzfristig zu neuen Gruppen und es wurde fröhlich miteinander musiziert.
Smul Meier und die Jungbläsertruppe von SuperSkank bildeten dabei die neue Supergroup.
Später kamen noch Geige, Querflöte und Trommeln dazu, so dass man das Backstage-Orchester in den Songpausen bis auf die Bühne hören konnte.

Ein lustiges Häufchen der heimischen Musikszene kam da zusammen. Von uns gestellte Aufgabe an die Bands war es, jeweils vier Songs auf unseren akustischen Instrumenten zu spielen, darunter einen la-boum Song. Wer uns kennt weiss, dass es uns dabei vor allem um die Gaudi und nicht um musikale Qualität ging. Das Schlagzeug war auf Bassdrum, Snarre und Becken reduziert und im stehen zu spielen. Sonst durfte verwendet werden: Akustikklampfe, Banjo, Kontrabass und Akkordeon. Der Fairnesshalber stellten wir einen Akustikbass, einen Flügel und eine Harmonika zur Verfügung. Und für die Drummer einen Sitz aus 2 Bierkästen. Trotz technischer Schwierigkeiten bei den Umbaupausen erfüllten alle Bands diese Aufgabe zur absoluten Zufriedenheit des Puplikums, einige Lieder glänzten vor musikalischer Raffinesse und Brillianz.

So wie unser Song „Rough&Tough“ von Yohto, die ihn auf ein reggae-kompatiples Tempo runterschraubten und mit Saxophon und Piano unterlegten. Oder die Bukovina-Version von „Shout out“ von SuperSkank und Smul Meiers Krautrock-Hymne „ich will dich lieben in der Sonne“. Bei ihm spielte mindestens ein Mitglied von jeder Band mit, darunter auch la-boum als Background-Chor.

Das ernste „Depression234“ von Gymick, der wiedermal hervoragende Soloarbeit an Flügel und Klampfe ablieferte. Unvergessen wird auch der Auftritt der Sonic Flowers bleiben, die noch nie ein akustisches Konzert gespielt haben, wobei Sänger Peter bei ihrer Version von „Romper Stomper“ durch den obszönen Text (ich fick dich net, ich fickt dich net...) schockierte. Einen musikalischen Blumenstrauß für die Geburtstagskinder gab es von den Piraten von The Grand Sports die mit der Coverversion von Cold Girl unser Herz erfreuten. Das MIO MYO mogelten und mit Stromgitarre, Delayeffekt und Synti spielten, nahmen ihnen die Bands wegen ihrer überzeugenden Bühnenperformance nicht weiter übel. Ihre Ghost-Rock-Version der Ballade „Two Bats“ ergriff das Puplikum bis in die hintersten Reihen.

Die Überraschunggäste des Abends waren zweifelsfrei Top Trash Pot mit ihren kraftvollen Songs und einer Coverversion von „Manic preachers mind“.
Desweiteren waren verschiedene ehemalige la-boum-Mitglieder zu Gast und spielten mit uns. Ex-Keyboarder Arne spielte allein am Flügel „Perfekt Guy“, das er schon früher bei uns immer gesungen hatte, sowie eigene Songs. Berlin-Basti, der Star vom Bardentreffen 2006, trommelte bei „shout out“ um sein Leben.
Zum Abschluss spielten wir um 2 Uhr noch ein einstündiges Set und wurden dabei von den Bläsern von Superskank und vielen anderen an sämtlichen Instrumenten unterstützt, was die Saaltemperatur auf gefühlte 50°C steigen lies. Danach legten DJ Karel&Kolibri auf, und es wurde noch bis 4:30 Uhr gefeiert und getanzt.
Um 5Uhr morgen standen wir völlig erschöpft vor unserem Proberaum und haben die Instrumente zurück gebracht, einige von uns sind danach gleich wieder auf die Feier und haben bis in den nächsten Tag hineingerockt.
Dieses atemberaubende, rauschende und wild ausufernde Fest werden wir niemals vergessen, es ist schon jetzt ein fester Bestandteil der la-boum Geschichte. Und nie werden wir vergessen, wie ihr alle - Bands, Techniker, Besucher, Bar-Personal und noch viele andere mehr - an diesem Abend und im Vorfeld zum gelingen der Fete beigetragen habt. Das war ein erstklassiges Geburtstagsgeschenk von euch, und deshalb an dieser Stelle nochmals vielen Dank! :


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