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| Arne Löschner über digging for gold |
| Im neuen Album digging for gold, der nun schon
fast 17 jährigen Nürnberger Kultband la-boum, zeigen sich
die sechs Musiker von ihrer sommerlichsten Seite und man sieht sie
beim hören mit ihren Instrumenten in einer dicht begangenen
Fußgängerzone vor sich stehen und ihre Straßenmusikperformance
ablegen.
Das erste Lied beginnt überraschenderweise eher nachdenklich,
wie man es von den anderen Alben eher nicht gewohnt ist, schwenkt
aber nach kurzer Zeit in einen schnellen Ska-Rhythmus um und ergibt
somit den gewohnten la-boum Sound. Mit nachdenklichen Liedern war
es das dann auch schon wieder und es folgen schnelle und zumeist
Off-Beat betonte Stücke.
An verschiedenen Musikstilen wurde wie immer nicht gespart und
man hört Ska und Reggae ebenso wie schnellen Pop und Folk bis
Rock und das teilweise in einem einzigen Lied verpackt und natürlich
wie immer mit ausschließlich akustischen Instrumenten gespielt.
la-boum macht´s möglich… Für einen Überraschungseffekt
sorgt auch das Violinenintro im „gypsy song“, vom Specialguest
Kushmita Biswakarma und ist damit ein sehr gelungenes i-Tüpfelchen,
wie ich finde. Desweiteren kann man die Geige im Lied Polka hören,
welches noch aus der Feder von Gregor Wiebe, dem ehemaligen Sänger
der Band, stammt und damit schon zu einen der ganz alten Schinken
gehört. Nicht zu vergessen ist natürlich auch dass, digging
for gold das erste Album in der sechsköpfigen Besetzung aus
Banjo; Gitarre; Kontrabass; Akkordeon; Waschbrett und Schlagzeug
(welches nach wie vor im Stehen gespielt wird) ist.
Alles in Allen ist digging for gold ein sehr gelungenes Album,
welches den waschechten Sommerlaune-Sound wiedergibt, den man von
der neuen Besetzung gewohnt ist. Allerdings muss man Band la-boum
erst live erlebt haben um sie richtig zu kennen.
(löschi)
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| Curt Nürnberg: La Boum - Digging For Gold |
| [...] Ganze 18 Songs gibt es zu hören. Das
ist eine Menge. Nachdem der Versuch, das Ganze im Singular einzuspielen,
fehlschlug, traf man sich im Plural (= alle Bandmitglieder auf einen
Haufen) im Tonstudio und gab zwei Tage lang alles. Zuzüglich
Overdubs war man schlussendlich mehr als zufrieden. Und das zu Recht.
Erstens stimmt hier die Qualität, zweitens die Arrangements,
drittens die Mischung. Klar macht das Unruhig. Stücke wie „Look
In The Eye“, „Pirates“ oder „Polka“
lassen das Tanzbein unterm Schreibtisch kräftig mitwippen.
Beim achten Song, „The Pie“ möchte man eigentlich
umgehend die Hüften schwingen. Auch am Sonntagnachmittag. Mit
diversen alkoholischen Erfrischungsgetränken vom Vortag im
Genick. Das passt zu La Boum. Frohnaturen für Frohnaturen.
Traurig sein kannst du wann anders. Jetzt schaltest du erstmal ab.
Auf unsere Kosten und deinen Spaß. Damit sind wir allerdings
auch bei der Kehrseite der Platte angelangt. Sie macht keine Pause.
Das stört einen beim Feiern überhaupt nicht. Aber beim
Zuhören wartet man irgendwie auf den nachdenklichen Moment.
Auf die verflossene Liebesgeschichte, die vielleicht sogar eine
humorvolle Wendung erfährt. Auf das Runterfahren, auf die Ballade.
Die kommt nicht. Beim drittletzten Song „We Are“ werden
die Umdrehungen zwar etwas zurückgefahren, aber eher im Sinne
einer gemütlichen Offbeat-Schunkelei. La Boum könnten
das aber. Das mit der Ballade. Und sollten das auch mal zeigen.
Frei nach Hans Albers („Nimm mich mit Kapitän.“):
Wer glaubt, nur in der Ferne blüht das Glück, wird bald
schon die Wehmut spüren, die ihn wieder nach Hause trägt.
(dl) (dl)
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| Curt Nürnberg: La Boum - No Regrets |
| „Richtige La(us)-Boum“, betitelte
ein (in Größe, sonst in NIX) kleines, aber feines Stadtmagazin
namens curt vor wenigen Monaten das Quintett dieser in der Region
hinlänglich bekannten Herrschaften. Zum alljährlichen
Weihnachtskonzert haben sie schon so manche Locationkapazität
gesprengt, auf dem Bardentreffen gehören sie zu den (bis auf
letztes Jahr) nie gebuchten, aber immer von Hundertscharen spielenden
Bands, einen Teil ihres Jahresurlaubs der Vergangenheit haben Butz,
Haui, Frank, Christian und Popov schon auf Touren in Österreich,
Spanien oder Ungarn (inklusive umjubeltem Gig auf dem Sziget-Gelände)
verbracht. Und sie wurden vor nicht allzu langer Zeit von Naomi
Campell geadelt.
Für Nürnberg ein Urgestein, das jetzt auf vielfachen Wunsch
der Fans eine CD mit Coversongs veröffentlicht hat - einem
festen Bestandteil der Liveshow von La Boum. 11 allseits bekannte
Stücke, die mittels der bandeigenen Mischung aus Ska, Indie,
Polka und Pop akustisch und eigenständig bearbeitet wurden.
Im Arrangement lehnt man sich überwiegend an die Originale
an, ganz im Gegenteil zur Instrumentierung, die aus Banjo, Akkordeon,
Kontrabass, Base- und Snaredrum und Akustikgitarre besteht.
Den Opener macht mit „Tainted Love“ ein Song, der selbst
erst als Coverversion (das Original stammt von Ed Cobb und wurde
für Gloria Jones aufgenommen) berühmt wurde. Guter Einstieg.
Es folgen „The Love Cats“ (The Cure), “La Isla
Bonita” (Madonna) und “The Road To Mandelay” (Robbie
Williams). Man könnte es zwischen den Zeilen erahnen, dieser
etwas all zu bunte Mix - neben dem feinen „Blister in the
Sun“ (Violent Femmes) folgt zum Beispiel noch das mäßige
„Those Were The Days“ (Mary Hopkin) - macht einem zu
schaffen.
Während der Indiepart wirklich gelungen ist und auch der Finisher
„Reality“ aus einleuchtenden Gründen auf dieses
Album gehört, schmälert der sagen wir „Poppart“
den ernsthaften Blick des Rezensenten, der in manch einer Sekunde
des Hörens durchaus an emporstrebende britische Künstler
wie The Puppini Sisters oder Karen Souza dachte, die mit ihren Versionen
von den Smiths bis Oasis auch den letzten Indierocker zum swingen
brachten. Aber den Ernst beiseite geschoben, den La Boum auch die
sechs (davon ein Remixalbum) Platten davor nie hatten und in die
glückseligen Augen der Fans geblickt, die sich fast schon tränenüberströmt
(beim letztjährigen Bardentreffen regenüberströmt)
in tanzenden Erinnerungen schwelgen: alles richtig gemacht, Männer!
6 von 10 (dl)
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| Schwäbische Post/Anja Rettenmaier |
| Sie schreien es gerade heraus: ihre fröhliche,
positive und gutgelaunte Musik. Mit ihrem neuen Album "Shout
out" bringen sie Kinder zum Tanzen, Erwachsene zum Schmunzeln
und alle anderen in unvergleichlich gute Stimmung.
Shout out! ist das fünfte Werk der Nürnberger
Band "La Boum" - wenn man eine Remix-CD nicht mitrechnet.
Nach elf Jahren Banddasein, Umbesetzungen und Zugängen, ist
die Band bei ihrem unvergleichlichen Stil angekommen: mit Banjo,
Akkordeon, Dobro, Kontrabass und Kistenschlagzeug und Megaphonen
bestückt, frönen die Herren ihrem vergnügten Musikmix.
Da ist Pop und Rock, blitzt Ska und Walzer, scheint Liedermacher
und Reggae.
Frohgemut vermengen Butz (Banjo und Gesang), El Armario (Akkordeon),
Chris (Dobro), Haui (Kontrabass) und Popov (Schlagzeug und Gesang)
Stile, Richtungen und Formen zu einem originellen Sound. Sie singen
in wunderschöner Mehrstimmigkeit, überzeugen mit unverschnörkelter
Ehrlichkeit und wonnetrunkenen Melodien, die das Akkordeon so ungetrübt
an den Mann bringt.
Neu auf dieser CD ist ein deutsches Lied. "Depression"
heißt es. Es ist tief, herzzerreißend und doch auch
heiter. Wie gut, dass die Band jahrelang vergeblich nach einem anderen
Namen gesucht hat. "La Boum" haben sie zwei französischen
Teenie-Filmen entliehen. Und so geht die Fete weiter: fröhlich,
doch inzwischen auch sehr erwachsen und feinsinnig.
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| Niko von Soundschweiger Music |
| Habe mir eure CD Shout out!
nun desöfteren durchgehört und muss sagen, dass sie mir
echt gut gefällt. Noch um einiges besser als die Letzte, wie
ich finde.
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| Björn Reu/Glashaus Bayreuth |
| ...eure CD Shout out! die ich
übrigens ... sehr sehr gelungen finde ... kann ich gar net
oft genug sagen ;-)
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| Doppelpunkt/Magazin für Kultur |
| Shout out! (Bestellen: www.la-boum.de)
ist der Titel des neuen Albums von la-boum, nach elf Jahren Bühnenerfahrung
eine der qualitativ hochwertigsten Partybands Nürnbergs. Mit
Banjo, Akkordeon, Gitarre, Kontrabass und Trommel feiert das Quintett
das ganze Jahr „Bardentreffen“ (28.-30.7., la-boum anhören!).
Denn frei nach Rapper 50 Cent: „In der Fußgängerzone
holst du dir deine Street Credibility“, spielen la-boum mitreißenden,
jedoch unaufdringlichen Gypsy-New-Orleans-Rock´n´Roll.
Auf den 38 Minuten der CD befinden sich elf handmade Ohrwürmer
ohne Radioamerikanismus...
Martin Schano
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| Dennis Günsche über die la-boum CDs: |
| ...CDs sind spitze und der Preis stimmt auch.
Rundum zufrieden! :-) Höre eure Musik meist beim Autofahren
- macht immer gute Laune :-D
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| Nürnberger Nachrichten |
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Multiloop nennt sich die Debüt-CD der
jungen fränkischen Band la-boum. Getreu dem Titel
rasen die fünf Musiker durch die Achterbahn der Popmusik. Mal
einen Überschlag beim Independent-Rock, dann einen Kopfstand
in der Rockabilly-Ecke und mit Volldampf zum Endspurt in die Hip-Hop
Gerade. Heraus kommt ein netter Stilmischmasch. Und da der Bandname
la-boum einem Teenagerfilmhit entliehen ist, ist es
eine rasante Reise in fröhlicher Partylaune. Wem das nicht
zusagt, darf sich am CD-Booklet erfreuen. Ein Fotoroman zeigt dort
den Weg von la-boum in die Klatschspalten von Bravo.
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| Doppelpunkt/Magazin für Kultur |
| Irgendwer hat denen dämlicherweise mal das
Etikett die neuen Sterne am Nürnberger Pophimmel"
verpasst, und dabei blieb´s dann in allen Gazetten. la-boum,
eine Band von gradmaso 20 Jährigen, hat auf ihrem Erstlingswerk
Multiloop" soviel zu bieten wie ein passabel gefülltes
CD-Regal. Ein überquellendes Sammelsurium an musikalischen
Zitaten, Karikaturen und eigenen Ideen, dass man meint, da würde
bei jedem Stück ne andere Combo antreten. Nein, Stil kann man
den Boum nicht bescheinigen, aber gerade das macht ihre Musik so
spannend. Vom Deutsch-Hip-Hop über Ska-Geblödel zu Clash-Pop
Marke very british" und nicht näher identifizierbaren
Skurrilitäten.
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| Zentralnerv/Szene Bayern |
| Multiloop wird die erste CD
von la-boum betitelt sein, deren augenzwinkernde Stilvielfalt den
Stempel unbedingt antesten! rechtfertigt. Von
ihren Ska-Ursprüngen bis hin zu Dub-Jungle-Elementen (mit altem
Drumcomputer und kaputten Verstärker) frönen die jungen
Musiker ihren vielfältigen Musikgeschmäckern; stets abseits
der ausgelatschten Grunge-Funk-Crossover- Pfade, versteht sich.
Mit einer stilecht herzbrechenden Fotolovestory haben die fränkischen
Take That ihr Booklet ausgestaltet nicht nur die Bravo
wird Tränen weinen.
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